In den einst unberührten Zeitaltern von Chibego existierte der Glücksdrache Luzie als ein Wesen reinen, flüchtigen Lichts. Mit ihrer leuchtend grünen Haut, den tiefen Kulleraugen und dem leuchtend orangefarbenen Gewand glich sie einer lebendigen Manifestation des Glücks. Sie glitt über unberührte Täler, während dort, wo ihre Schwingen den Boden streiften, magische Kleeblätter aus der Erde erwachten. Ihr Zuhause war eine scheinbar kalte Steinhöhle tief im Gebirge, in deren Kern jedoch ein antikes, magisches Feuer pulsierte – ein Ort der Stille, an dem sie die Magie sammelte.
Doch das Gefüge der Welt zerbrach. Als der dunkle Schleier herabstieg und das Zeitalter des Wandels anbrach, kroch ein Riss durch die Täler. Ein ewig schwerer Regen tränkte das Land, und die schwindende Zuversicht der Welt drohte im Schatten zu ertrinken. Ein flüchtiger Zauber des Glücks vermochte diesen Mächten nicht mehr standzuhalten. Der Riss zwang Luzie dazu sich dieser neuen Welt anzupassen: Die einst verspielte Drachengestalt wandelte sich zu einer unerschütterlichen Schicksalsträgerin des Glücks.
Aus dem immer Dunkleren Gebieten suchten immer mehr verlorene Wesen Zuflucht in ihrer glühenden Steinhöhle. Aus Verzweifelten wurden Gefährten, vereint durch den Willen, dem Wandel zu trotzen. So formierte sich der Bund der Schicksalsträger des Glücks – Hüter einer uralten Schicksalsmagie, die dem drohenden Verfall Einhalt gebietet.
Heute ist Luzies Magie tiefer, dunkler verankert und von unbeugsamem Ernst geprägt. Die Kleeblätter ihrer Spur sind keine bloßen Zeichen des Glücks mehr, sondern mächtige Artefakte der Hoffnung, die auf dem Schicksalsfeld als Schutzkreise und magische Anker dienen. Während gegnerische Mächte das Land mit Kälte überziehen, verankert Luzie gemeinsam mit ihren Schicksalsträgern das Feld mit uralter, schützender Wärme. Wo der Schatten am dichtesten steht, durchbricht ihr Magiefeuer die Dunkelheit und schenkt ihren Gefährten die nötige Schicksalsmacht, um selbst die dunklen Nebel des Wandels zu aufzulösen. Mit dem Glück an ihrer Seite wussten sie das sie genug Magie besitzen, um Chibego im Gleichgewicht zu halten.
Der Seelenwächter
Als in den dunkelsten Zeiten die Schattengewächse der Welt immer mächtiger wurden, geriet die Welt aus den Fugen. Luzies einfache Glücksmagie – einst ein strahlendes Licht der Hoffnung – reichte bald nicht mehr aus, um die heranrollende Finsternis abzuwehren. Die Not war groß, und so traf Luzie eine folgenschwere Entscheidung.
Sie stieg tief in das verborgene Herz ihrer Steinhöhle hinab, vorbei an jahrhundertealten Gesteinsschichten, bis dorthin, wo die magische Erdwärme des Berges am stärksten brannte. An diesem uralten Kraftort, wo die Glut der Erde wie ein pulsarer Herzschlag pochte, rief sie eine verbotene, fast vergessene Kraft an: die uralte Drachenmagie. Aus Funken aus feuriger Schicksalsenergie, glühendem Gestein und ihrer eigenen unbeugsamen Entschlossenheit weckte und formte sie ein mächtiges Wesen – den Seelenwächter.
Er wurde nicht zum Angreifen erschaffen, sondern als unerschütterlicher Schutzwall. Seine Bestimmung ist es, erhaben im Außenfeld zu thronen. Von dort aus strahlt er die gewaltige Erdwärme des Berges und die unabänderliche Macht des Schicksals aus, um feindselige Geister und dunkle Mächte schon aus der Ferne auf Abstand zu halten.
Während die Schicksalsträger des Glücks unermüdlich über das Feld ziehen, um den Mut der Gefährten zu stärken und Hoffnung zu verbreiten, wacht der Seelenwächter stumm im Hintergrund. Seine urtümliche Schutzmagie hüllt das gesamte Feld in einen unsichtbaren, aber undurchdringlichen Mantel aus Geborgenheit – ein ruhender Pol in den Stürmen des Schicksals.
Die Schicksalsträger - Stark im Bündnis
Aus der Notwendigkeit geboren, die Finsternis abzuwehren, hat sich dieses Bündnis formiert. Sie sind durch dieselbe urtypische Glücksmagie miteinander verwoben – ein Band, das sie tief im Herzen verbindet. Wenn sie gemeinsam auf dem Feld stehen, geschieht etwas Erstaunliches: Ihre Kräfte fließen ineinander, harmonieren perfekt und verstärken sich gegenseitig mit jedem Gefährten, der an ihrer Seite kämpft.
An der Spitze dieses Bündnisses steht der König. Als einziger Träger einer ganz eigenen, erhabenen Macht führt er die Gemeinschaft und schenkt ihrer gebündelten Energie die nötige Führung und Richtung.
Die Reise dieses Teams ist keineswegs abgeschlossen. Immer wieder können sich weitere Gefährten anschließen, die dieselbe Magie in sich tragen. Mit jedem neuen Mitglied wächst die Synergie der Gruppe – und das Team wird von Mal zu Mal mächtiger.